Die Firma Braun, gegründet 1921 in Frankfurt, ist weltbekannt für Elektrogeräte, wie Rasierer, Epillierer und Küchengeräte. 1967 wurde das Unternehmen von der amerikanischen Firma Gillette, heute zugehörig zu Procter & Gamble, übernommen. Der Bereich der Unterhaltungselektronik, der viele erfolgreiche Produkte, wie Radios, Hifi- Anlagen etc., auf den Markt gebracht hatte, wurde von dem Großunternehmen nicht weitergeführt. Die Sparte der Rasierapparate, Kosmetikgeräte wie Haarglätter etc. sowie Küchengeräte blieben. Ihre innovative Technik, Qualität und Design zeichnen die Braun Produkte aus. Die Rasierapparate und Küchengeräte sind führend auf dem Weltmarkt.
Die Uhrenherstellung von Braun fand ebenfalls immer viel Beachtung. Sie hat bei dem Unternehmen genau wie alle anderen Produkte eine lange Tradition. Zwischenzeitlich sah es aus, als würde man diesen Produktionsbereich nicht weiter verfolgen. Ähnlich wie bei der Unterhaltungselektronik, die zeitweise von einem anderen Unternehmen weitergeführt wurde, sind viele Armbanduhren der Firma aufgrund ihres klasssisch-schlichten Designs zu Liebhaberstücken geworden und werden weiter gehandelt. Das schlicht- ästhetische Design im Sinne des funktionellen Charakters machen die Uhren für viele Uhrenliebhaber zu einem modernen Schmuckstück.
Seit 1967 verleiht das Unternehmen einen internationalen Designpreis. Er soll junge Designer aus dem Bereich Industriedesign und Entwickler innovativer Produktideen fördern und wird alle zwei Jahre verliehen. Die Firma war in Deutschland die erste, die einen solchen Preis ins Leben gerufen hat.
Die neue Kollektion führt die Firmenphilosophie weiter. Das Markenzeichen, die schlichte Ästhetik, ist wieder zu finden. Die neuen Armbanduhren bietet viele Modelle, vom sportlichen bis klassische oder in individuellem Design. Neben den alten bringt die neue Kollektion eine modische Abwechslung ins Spiel. Armbanduhren in knalligem Blau und Orange wurden ins Programm aufgenommen. Dem Trend der Digitaluhren zollt das Unternehmen ebenfalls Rechnung, was den technischen Aspekt der Uhren hervorhebt. Braun Uhren bei uns im Shop!
Das Sortiment an Weckern ist sehr klein. Als Wanduhr ist nur ein Modell erhältlich. bei allen Modellen steht die Funktionalität im Vordergrund, was dem Anspruch der Schlichtheit entspricht, sie aber als unauffällig beschreiben läßt. Die Technik der Wecker bietet Neuerungen wie Sprachsteuerung und funkgesteuertem Zeitabgleich. Funksteuerung gibt es selbstverständlich auch bei den Wanduhren.
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Automatikuhren sind zweifelsfrei Liebhaberstücke. Wer sich für die Technik von Automatikuhren begeistert, wird sein Leben lang zu keiner anderen Uhr greifen. Die Automatikuhren stehen nach wie vor für Luxus. Eine Automatikuhr bescheinigt ihrem Träger Extravaganz und Stilbewusstsein. Der Besitzer einer solcher Uhr demonstriert seinen Bezug zu komplizierter Technik und empfindlicher Mechanik. Dafür nimmt er gerne ein paar Unannehmlichkeiten in Kauf.
Mit ihren vielen kleinen ineinandergreifenden Zahnrädern gehen Automatikuhren nie so genau wie Quarzuhren. Da sind schon mal 30 Sekunden Zeitdifferenzen am Tag möglich, auch bei einem teuren Modell. Um die Abweichungen so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, die Uhr des Nachts richtig zu lagern. Von der Position hängt die Laufgeschwindigkeit der Uhr ab. Befindet sich beispielsweise die Krone oben, hängt die Unruh und die Uhr läuft langsamer. Befindet sich das Zifferblatt unten, besteht eine geringere Reibung und die Uhr läuft schneller. Es ist Sache des Trägers, bei seiner Uhr die ganz eigene Position zu finden. Damit kann die Zeitdifferenz am Tag bis zu 10 Sekunden geringer sein.
Vor der ersten Inbetriebnahme ist die Automatikuhr immer voll aufzuziehen. Wird sie später über längere Zeit nicht getragen, sollte sie nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Die Mechanik ist sehr temperaturempfindlich und das Zifferblatt altert so schneller. Wenn die Uhr lange nicht bewegt wurde, ist oft eine Neueinstellung aller Funktionen erforderlich. Das ist nicht der Fall, wenn ein zusätzlicher Uhrenbeweger die Uhr in Bewegung hält.
Wird die Uhrzeit eingestellt, ist zu überprüfen, ob die Uhrzeit sich auf dem Vormittag oder auf den Nachmittag bezieht. Mit einem Drehen der Zeiger über 12 Uhr ist es schnell ersichtlich. Ändert sich dabei die Datumsanzeige, bezieht sich die Uhrzeit jetzt auf den Vormittag, wenn nicht, dann auf dem Nachmittag. Nun kann durch vorsichtiges Vorwärtsdrehen die entsprechende Tageszeit eingestellt werden. Befindet sich der Stundenzeiger in der oberen Hälfte des Zifferblattes, also zwischen 21 und 3 Uhr, haben die Zahnräder der Uhr bereits zur Weiterschaltung des Datums eingegriffen. In dieser Stellung darf keinesfalls eine Korrektur des Datums oder des Kalenders vorgenommen werden, sonst wird das Uhrwerk beschädigt. Auch die Betätigung der Stoppfunktion ist nur bei laufender Uhr statthaft.
Grundsätzlich sind bei Automatikuhren harte Stöße und besonders heftige Bewegungen zu vermeiden. Sie schaden der empfindlichen Technik. Wer bewusst und sorgfältig mit seiner Automatikuhr umgeht, kann lange Freude an dieser Uhr haben. Etwa alle drei bis fünf Jahre sollte sich ein Uhrmacher die Uhr anschauen und sie reinigen, da die verwendeten Öle je nach Qualität und Alter verharzen oder verdunsten können.
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