Automatiklaufwerke - Wunderwerk der Uhrentechnik

Ingersoll Okies AutomatikuhrSelbst in der Zeit von Quarzuhren, die mit einer leistungsstarken und langlebigen Batterie betrieben werden, erfreut sich die mechanische Automatiklaufwerke nach wie vor einer ungemein hohen Beliebtheit. Bis heute wird die automatische Uhr von wahren Uhrenkennern als echtes Wunderwerk der Technik angesehen - und dies zurecht! Kommen diese Uhren doch generell gänzlich ohne Stromversorgung aus und setzen die Bewegungsenergie des Trägers gekonnt in für das Laufwerk verwertbare Energie um. Innovative Modelle bieten heute sogar eine sogenannte Gangreserve an, so dass Automatikuhren auch dann nicht stehen bleiben, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht getragen und bewegt werden. Doch wie funktionieren Automatiklaufwerke eigentlich und wie zieht sich das Uhrwerk eigenständig durch die Bewegungen des Trägers auf?

Die grundlegende Funktion der Automatiklaufwerke

Im Innern eines jeden Automatiklaufwerks findet sich ein spezieller Rotor, der im Fachjargon auch als Schwungrotor bezeichnet wird. Dieser Schwungrotor ist in der Lage, mithilfe der Bewegungsenergie des Trägers die Zugfeder der Uhr zu spannen. Man spricht hierbei auch von einer aus der Armbewegung resultierenden Aufzugsenergie. Bei Uhren mit einem Handaufzug wird diese Aufzugsenergie durch das Drehen der Aufzugskrone und der mit dieser Krone verbundenen Aufzugswelle erreicht. Der klare Vorteil einer solchen Uhr gegenüber der Uhren mit Handaufzug stellt natürlich der Umstand dar, dass sich der Träger so gut wie nie um das Aufziehen seiner Uhr kümmern muss. Wird die Uhr einige Zeit nicht getragen, helfen sogenannte Uhrenbeweger weiter, dass die Uhr nicht stehenbleibt. Jedoch weisen viele Uhren mit diesr speziellen Laufwerktechnik mitunter eine tägliche Gangabweichung auf, die sich, je nach Uhrenmodell und Laufwerk, hochpotenzieren kann. Hierdurch ist von Zeit zu Zeit unter Umständen ein Nachstellen der Uhrzeit nötig.

Namenhafte Manufakturen setzen auf Automatiklaufwerke

Automatische Uhren finden sich bis heute in den Sortimenten vieler namenhaften Manufakturen. Tatsächlich erscheint dieser Zeitmesser als Klassiker und selbst hochmoderne Quarzuhren können sie nicht vom Markt verdrängen. Zu Beginn des Quarzuhrzeitalters schien es für kurze Zeit, als hätten automatische Laufwerke nun endgültig ausgedient. Doch sollte die alleinige Herrschaft der Quarzuhr über den Uhrenmarkt nicht sehr lange andauern und die Uhrenmanufakturen besannen sie wieder schnell auf diese Laufwerke und nahmen diese Zeitmesser mit automatischem Aufzug des Uhrwerks wieder vermehrt in ihre Sortimente auf. Aus diesem Grund kann mit Sicherheit gesagt werden, dass diese Uhrenart mit hoher Wahrscheinlichkeit nie aussterben wird!

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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24.10.2014 11:26

Tags: automatische uhr  


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