Die Geschichte der Zeitumstellung

ZeitumstellungSeit der erstmaligen Einführung der Sommerzeit im Jahr 1916 regt die Zeitumstellung immer wieder zu Diskussionen an. Gerade die Umstellung von der Winterzeit (= Normalzeit) auf die Sommerzeit erweckt jedes Jahr aufs Neue den Unmut vieler Gemüter. Schließlich wird nachts um 2:00 Uhr der Zeiger der Uhr einfach um eine Stunde nach vorne gerückt und auf 3:00 Uhr gestellt. Somit fehlt nicht nur dem Langschläfer eine Stunde Schlaf. Bis sich der Körper an den neuen Schlafrhythmus gewöhnt hat, vergehen bei manchen Menschen mehrere Wochen. Das bedeutet, sie leiden abends unter Einschlafschwierigkeiten und kommen am Morgen nur schwer aus dem Bett. Sich einfach über die ungeliebte Regelung hinwegzusetzen, ist aber leider auch nicht möglich, denn das gesamte öffentliche Leben ist der Zeitumstellung angepasst. Das beginnt morgens bei den Verkehrsmitteln, wie Bus und Bahn und endet am Abend beim Konzert- oder Theaterbesuch.

Jeder der nach 1975 geboren ist, kennt eine Zeit ohne Sommer- und Winterzeit gar nicht. Denn in diesem Jahr beschlossen die meisten Länder der Europäischen Gemeinschaft die Sommerzeit einzuführen.

Zur Geschichte der Zeitumstellung

Die erste Sommerzeit gab es in Deutschland in den Jahren von 1916 bis 1918. Damals diente Sie der Rüstungsindustrie, die die Arbeitskraft durch mehr Tageslicht besser nützen wollte. Auch im nächsten Weltkrieg stellte Deutschland im Sommer die Uhren vor und im Winter wieder eine Stunde zurück. Im Jahr 1947 fand die Umstellung gar um zwei Stunden statt, um den Wiederaufbau durch mehr Tageslicht zu forcieren.
Ausgelöst durch die Ölkrise im Jahr 1973 fassten 1975 viele europäische Länder den Beschluss, die Sommerzeit einheitlich und jedes Jahr wiederkehrend einzuführen. In die Tat umgesetzt wurde diese Idee jedoch nur zögerlich. Sinn des Ganzen war, durch eine bessere Ausnutzung des Tageslichtes Energie zu sparen. Die ersten Länder begannen 1977 mit der Einführung der Sommerzeit. Deutschland schloss sich 1980 zeitgleich mit der DDR an.
Obwohl nun viele Länder die Sommerzeit eingeführt hatten, war sie noch nicht einheitlich. Erst ab 1996 gilt für alle Länder der Europäischen Union eine gemeinsame Sommerzeit-Regelung. Dabei sind auch die Gebiete angeschlossen, die sich nicht auf dem europäischen Kontinent befinden, aber dennoch in der Nähe Europas liegen. Ausgeschlossen sind Landesteile in größerer Entfernung, wie beispielsweise Französisch-Guayana.

Warum wird die Zeit umgestellt?

Der englische Name für die Sommerzeit "Daylight Saving Time" beinhaltet schon den Sinn, der auch heute noch hinter der Zeitumstellung steckt. Weil es im Sommer eher hell wird, soll das Tageslicht ausgenutzt werden und dadurch zu einer Energieeinsparung beitragen. Wer sich an den neuen Rhythmus gewöhnen kann, geht also bei Dämmerung ins Bett und steht am Morgen bei Tageslicht auf. Es wird Elektrizität eingespart, denn der Lichtschalter muss weder am Abend noch am Morgen betätigt werden.
Im Gegensatz dazu musste jedoch das Bundesumweltamt feststellen, dass diese Einsparung nur einseitig ist und nicht zu einer gesamten Energieersparnis führt. Im Gegenteil, die Sommerzeit kostet sogar mehr Energie. Auch wenn die Rechnung mit dem elektrischen Licht bei vielen Haushalten aufgehen mag, so sind die Monate März, April und Oktober doch empfindlich kühl. Da sich die Räume am Morgen noch nicht aufgeheizt haben, wird gerade in diesen Monaten häufig nach dem Aufstehen die Heizung benutzt.
Wäre die Zeit nicht umgestellt, hätte sich in der einen Stunde der Raum bereits ein wenig erwärmt und die Heizenergie wäre nicht notwendig. Da bekanntlich Wärme mehr Energie verbraucht als Licht, geht mit der Zeitumstellung zumindest in Deutschland unter dem Strich keine Energieersparnis einher.

Regeln für die Zeitumstellung

Auch wenn der eigentliche Sinn der Zeitumstellung offenbar verfehlt wird, trägt die gemeinsame Zeit ebenso wie die gemeinsame Währung schließlich auch zu einem Gemeinschaftsgefühl bei. Um dieses Gefühls willen, muss Deutschland auch wenn es keinen Vorteil gewinnt, die Zeitumstellung beibehalten. Und damit die Einheitlichkeit in allen teilnehmenden Ländern gegeben ist, müssen natürlich einige Regeln beachtet werden.
So findet die Umstellung von der Normalzeit (Winterzeit) zur Sommerzeit immer am letzten Sonntag im Monat März statt. Dann werden die Uhren um 2:00 Uhr nachts um eine Stunde vorgestellt und die Nacht verkürzt sich um eine Stunde. Die erste Minute nach 2:00 Uhr heißt dann nicht 2:01 Uhr, sondern 3:01 Uhr.
Umgekehrt findet die „Rück-Umstellung“ von der Sommerzeit zur Winterzeit (Normalzeit) immer am letzten Sonntag im Oktober statt. Nun freut sich der Langschläfer ebenso wie der passionierte Nachtschwärmer. Denn jetzt wird die Uhr nachts um 3:00 Uhr einmal zurückgestellt auf 2:00 Uhr. Wer gerne schläft, darf die Stunde von 2:00 Uhr bis 3:00 Uhr also doppelt schlafen. Wer lieber in der Disco die Nacht durchtanzt, kann sich eine Stunde länger auspowern.
Übrigens hat die Doppelstunde von 2:00 Uhr bis 3:00 Uhr sogar einen eigenen Namen. Die erste Stunde von 2:00 bis 3:00 Uhr heißt 2A und die zweite nennt sich 2B.

Die Zeitumstellung international

Nicht nur in der Europäischen Union findet die Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit und umgekehrt statt. Auch zahlrieche osteuropäische Länder haben sich dieser Regelung angeschlossen.
In den USA, Kanada und Mexiko findet keine einheitliche Zeitumstellung statt. Auch große Teile Südamerikas, Afrikas und Asiens nehmen nicht an der Zeitumstellung teil. Wohingegen in Neuseeland und in einigen Bundesländern Australiens die Uhren zur Sommerzeit umgestellt werden.
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tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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07.08.2015 10:19

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