Die Geschichte des Schmucks – von der Steinzeit bis heute

NialayaSchmuck ist keine Erfindung der Neuzeit, im Gegenteil, bereits vor 100.000 Jahren schmückten sich die Menschen. Und damals wie heute hatte der Körperschmuck die gleiche Funktion. Er soll(te) die Attraktivität steigern oder einen bestimmten Stellenwert innerhalb der Gesellschaft verdeutlichen. Damit der Gegenüber das Zierstück wahrnimmt, wird es an einer möglichst auffälligen Stelle angebracht. Halsketten, Ohrringe und Fingerringe fallen schnell ins Blickfeld und sind daher bevorzugte Schmuckgegenstände.

Womit sich die Menschen der Steinzeit schmückten

Sowohl aus Höhlenzeichnungen, wie auch aus archäologischen Funden ist bekannt, dass die Menschen in der Steinzeit sich schmückten. Der Schmuck der Steinzeitmenschen stammte aus ihrem Lebensbereich, der Natur. Es wurden Muscheln und Schneckenhäuser durchbohrt und aufgefädelt. Auch Fischwirbel, Perlen aus Straußeneierschalen und Tierzähne dienten der Zierde. Besonders bei den Tierzähnen, die gleichzeitig als Jagdtrophäe aufbewahrt wurden, wird deutlich, dass Schmuck gleichzeitig auch symbolischen Charakter hatte. Je mehr Zähne an der Kette aufgefädelt waren, umso mehr Tiere hatte der tapfere Held erlegt und umso begehrter war er in der Frauenwelt. Nicht immer handelte es sich bei den Schmuckstücken übrigens um Tierzähne. Manch einer trug auch die Zähne seiner besiegten Gegner um den Hals, um seine Stärke zu demonstrieren.

Als die Menschen in der Lage waren Steine zu durchbohren und zu bearbeiten, begannen sie Schmuckgegenstände aus Steinperlen herzustellen. Im Laufe der Zeit wurden die Perlen immer gleichmäßiger und es kam nicht nur auf die Form an, sondern die Steinkugeln erhielten nun auch eingeritzte Muster.

Auch heute finden sich im modernen Schmuck Elemente aus der frühesten Kulturepoche wieder. Zwar zählen Fischgräten selten zu den Grundstoffen für Halsketten, aber gerade für die Anfertigung von außergewöhnlichen Schmuckstücken muss es nicht immer Gold und Silber sein. Lavasteine sind beispielsweise ein gerne verwendetes Attribut, wenn es um extravagantes Geschmeide geht. Die Marke Nialaya verbindet in ihrer Schmuckkollektion Naturmaterial wie Leder und Lavasteine mit Silberkugeln. Es entstehen wunderschöne Armbänder, die sich bei Damen und Herren gleicher Beliebtheit erfreuen.

In der Antike werden edle Metalle zu Schmuck verarbeitet

Vor circa 5000 Jahren begann im alten Ägypten die Schmuckherstellung, wie wir sie heute kennen. Gold, Silber und Bronze wurden zu tollen Armreifen verarbeitet. Gold war nicht nur wegen seines Glanzes, sondern auch wegen seiner Formbarkeit besonders beliebt. Es wurde aus Flussbetten gesiebt und zu Blattgold geschmolzen. Anschließend schnitten die ägyptischen Schmuckdesigner Scheiben und blättrige Formen aus und stanzten filigrane Muster ein. Weil es im alten Ägypten üblich war, die Toten mit ihrem Schmuck zu begraben, konnten viele der antiken Schmuckstücke bei Ausgrabungen sichergestellt werden und befinden sich heute in verschiedenen Museen.

Auch das klassische Griechenland hinterließ zahlreiche Schmuckstücke. Daher ist heute bekannt, dass die alten Griechen Anhänger in der Form von Frauenköpfen trugen oder sich mit Ohrringen in Bootsform schmückten. Auch Spiralen aus Gold wurden durch das Loch im Ohrläppchen gezogen und endeten in einem Tierkopf, der an der Ohrbasis auflag. Während die Römer sich bei ihrer Schmuckherstellung zunächst stark am griechischem Vorbild orientierten, entwickelten sie später eigene, noch nie da gewesene Designs. Sie durchstachen das Gold, erfanden Gittermuster und verzierten das Edelmetall mit einer schwarzen Substanz aus Metallsulfiden.

Police SchmuckDer Kontrast zwischen Schwarz und Silber oder Gold ist auch heute bei der Schmuckherstellung populär. So besteht beispielsweise die Kette der Trendsettermarke Police mit dem originellen Anhänger Police Crest II aus Edelstahl. Das Amulett ist ebenfalls in Edelstahl eingefasst und weist auf IP-schwarzem Hintergrund silberfarbene Sterne und ein Wappen mit Kreuzsymbol auf. Police fertigt Schmuck, der bei Damen und Herren gleichermaßen gut ankommt, denn alle Schmuckstücke begeistern durch ihre Einzigartigkeit.

Mittelalter und Barock – der Prunk siegt über die Symbolik

Im Mittelalter dienten Schmuckstücke nicht nur der Zierde, sondern sie waren begehrte Tauschobjekte, die als Geldersatz eine große Rolle spielten. Deswegen wurden wertvolle Ziergegenstände oftmals eingeschmolzen und neugeformt. Besonders beliebte Gravuren, die sich auf zahlreichen Anhängern wiederfanden, sind der Lebensbaum und der keltische Knoten. Der keltische Knoten symbolisiert die Unendlichkeit, denn er besitzt weder Anfang noch Ende. Auch die Symbolik hatte im Mittelalter ein starkes Gewicht. Während heute der Bräutigam seiner Braut einen Verlobungsring ansteckt, war im zwölften Jahrhundert die Brosche das Zeichen der Liebe.

Im Zeitalter des Barock war die Symbolik von geringerer Bedeutung. Besonders zur Regierungszeit Ludwig des XIV. fiel Schmuck prunkvoller aus denn je. Nicht nur Edelmetalle zierten Hals, Kopf und Arme, auch Diamanten waren sehr begehrt. Immer neue Schlifffacetten wurden an den Edelsteinen ausprobiert. Besonders beliebt waren zur Barockzeit Broschen und Ohrringe. Der Adel zog Silber in Kombination mit geschliffenen Diamanten dem Gold vor.

Bis heute zählt die Verbindung von Edelmetall und Edelstein zur klassischen Methode der Schmuckherstellung. Armbänder, Fingerringe, Halsketten und Ohrringe sollen funkeln und strahlen. Daher werden die Schmucksteine entsprechend geschliffen und in leuchtendes Silber oder glitzerndes Gold gefasst. Wunderschöne Ohrstecker und Anhänger finden sich in der Schmuckkollektion von Esprit. Das Label verarbeitet Zirkoniasteine mit Silber zu jugendlichen Schmuckstücken. Sowohl Ausgefallenes, wie auch Kostbarkeiten im klassischen Stil hat das umfangreiche Sortiment von Esprit zu bieten.

Schmuck in der Neuzeit – eine Vielfalt, die keine Grenzen kennt

Natürlich hat die Entwicklung des Schmucks auch vor der Neuzeit nicht haltgemacht. Weil in jeder Epoche von der Steinzeit bis heute neue Erkenntnisse und Herstellungsverfahren dazukamen, profitieren wir im 21. Jahrhundert von einer unendlich großen Vielfalt. Es werden herrliche Armbänder und Ketten aus Naturmaterialien wie Leder, Lavasteinen, Kokos, Muscheln und Holz gefertigt. Bei der Verarbeitung von Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin ist vom kleinen, filigran gemusterten Ohrstecker bis hin zur großgliedrigen, langen Goldkette alles zu finden. Auch Edelsteine werden in den unterschiedlichsten Schliffen in die heutigen Schmuckstücke eingearbeitet. Weil im 20. Jahrhundert das Plastikzeitalter begann, darf auch dieser Werkstoff in der Schmuckherstellung nicht fehlen. So sind Armbänder aus Kunstsoff heute keine Seltenheit, denn der Fortschritt entwickelt immer hautfreundlichere Materialien.

Sehr geschätzt sind Schmuckstücke, die sich aus verschiedenen Grundstoffen zusammensetzen. Die Kombination von Leder mit Gold oder Stoff mit Silber ergibt ausgefallenen Schmuck, der Seinesgleichen sucht. Bei den Armbändern der Marke Story by Kranz & Ziegler kennt der Individualismus keine Grenzen. Die Bänder sind aus Leder, aus Metall, aus Stoff oder Perlen zu haben und werden mit den unterschiedlichsten Charms aus Gold oder Silber verschönert. Dabei kann jeder seine Lieblingszusammenstellung frei wählen. Nicht zuletzt deswegen sind die Unikate des dänischen Schmucklabels in aller Welt gefragt.

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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04.02.2015 18:00

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