Es ist nicht alles Gold, was glänzt!

GoldschmuckGold galt bereits in der Antike als sehr wertvolles Material. Diesen Wert hat das gelbe Metall nicht zuletzt seinem herrlichen Glanz zu verdanken. Das Sprichwort: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt!“, möchte darauf aufmerksam machen, dass nicht jeder Glanz wertvoll und echt sein muss. Wörtlich genommen, spielt die Redewendung auf unechten Schmuck an, der nur so aussieht, als wäre er aus dem teuren Gold hergestellt, in Wirklichkeit aber aus einem billigeren Metall gefertigt ist. Im übertragenen Sinne meint das Sprichwort, dass es Dinge gibt, die zwar auf den ersten Blick schön und wertvoll erscheinen. Bei genauerem Hinsehen werden wir jedoch feststellen, dass der Schein trügt.

Weil das Gold nicht nur zur Herstellung von Schmuck diente, sondern früher auch als Zahlungsmittel verwendet wurde, konnte im 16. Jahrhundert ein Sprichwort entstehen, das besagt: „Ein frommes Weib kann man nicht mit Gold aufwiegen“. Ursprünglich war es eine alte Rechtsstrafe, wenn ein getöteter Mensch mit Gold aufgewogen wurde. Aus dieser Strafe entstand die Redensart etwas oder jemanden mit Gold aufwiegen. Weil eine große Menge des wertvollen Metalls notwendig ist, um das Gewicht eines Menschen damit aufzuwiegen, war es nicht jedem möglich, diese Bedingung zu erfüllen. Wenn man jemanden oder etwas nicht mit Gold aufwiegen kann, bedeutet das also, dass er/es sehr wertvoll oder gar unbezahlbar ist. Eine ähnliche Redewendung lautet: „Sich etwas mit Gold aufwiegen lassen“ und heißt so viel, wie, sich etwas sehr teuer bezahlen lassen.

Nutzen Sie die goldene Gelegenheit!

Auch der Engländer kennt übrigens zahlreiche Sprichwörter und Redewendungen, die sich mit dem edlen Metall beschäftigen. So besagt eine Redensart der englischen Sprache: „A golden key can open any door“. Ins Deutsche übersetzt heißt das: Ein goldener Schlüssel kann jede Türe öffnen. Gemeint ist damit, dass sich mit Geld alles erreichen lässt. Das deutsche Sprichwort zu dieser Redensart lautet: „Geld regiert die Welt“. Es wird immer dann angewendet, wenn begüterte Menschen Dinge zuwege bringen, die Menschen mit geringeren Geldmitteln versagt bleiben.

Beispiel: Im Bebauungsplan einer Stadt sind in einer bestimmten Straße nur Häuser mit Spitzdach vorgesehen und erlaubt. Ein reicher Unternehmer jedoch erhält die Genehmigung, sich ein Haus mit Flachdach und Swimmingpool auf der Dachterrasse zu bauen. Die Besitzer der umliegenden Häuser sagen nun „Tja, Geld regiert die Welt“ oder „A golden key can open any door“.

Ebenfalls aus dem Englischen stammen die „golden hours“. Übersetzt sind das die „goldenen Stunden“. Weil das gelbe Metall auch in den englischsprachigen Ländern schon lange als wertvoll gilt, könnten die goldenen Stunden mit wertvolle Stunden übersetzt werden. Und da es doch kaum etwas Wertvolleres gibt, als das Glück, versteht der Engländer unter goldenen Stunden glückliche Momente.

Aber nicht nur die Stunden können in England golden und wertvoll sein, sondern auch die Gelegenheit. Mit einer „golden opportunity“ meint der Engländer eine einmalige Gelegenheit. Auch hier spielt wieder der Wert des Goldes eine große Rolle. Die goldene Gelegenheit ist so wertvoll, dass sich kaum eine zweite derartige Chance bietet.
Übrigens müssen Sie weder nach England fahren, noch der englischen Sprache mächtig sein, wenn Sie eine golden opportunity ergreifen möchten. In dem großen Online Shop von Tolle-Uhren.de finden Sie nämlich nicht nur Zeitmesser, sondern Sie können die englische Redewendung wörtlich anwenden und die einmalige Gelegenheit nutzen, wunderschöne, vergoldete Charms zu Ihren Armbändern zu erstehen. Der bekannte Schmuckhersteller Story by Kranz & Ziegler hält für Sie eine große Auswahl bereit. Besonders hübsch ist beispielsweise die kleine Story Schmuck Charm 5208085 aus Sterlingsilber mit vergoldeter Kugel und Zirkoniasteinen.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Nicht nur das gelbe Edelmetall wird für Sprichwörter und Redensarten genutzt. Auch das weiße, glänzende Silber findet im Volksmund Anerkennung. Allerdings weiß natürlich jeder, dass Silber nicht ganz so edel ist, wie Gold. Das schlägt sich unter anderem in der Redewendung „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ nieder. Dieses Sprichwort bedeutet nichts anderes, als dass es zwar nützlich sein kann, über bestimmte Dinge zu sprechen. Oft aber ist es besser, nichts zu sagen und zu schweigen. Anwendung findet dieses Sprichwort beispielsweise, wenn ein Vorgesetzter in seinem neuen, aber schrecklichen Anzug das Büro betritt und fragt: „Na, wie gefällt Ihnen denn mein neuer Anzug?“ Dann ist es besser, nichts zu antworten, denn Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.

Ebenfalls ums Silber dreht es sich bei der Redewendung „Er ist mit einem Silberlöffel im Mund geboren worden“. Da Silberbesteck und Silberlöffel sich nur in reichen Häusern fanden, bedeutet diese Redensart, dass jemand das Kind reicher Eltern ist. Das kann sowohl wörtlich gemeint sein, kann aber auch im übertragenen Sinne angewendet werden, bei Jugendlichen, die zwar keine begüterten Eltern haben, aber schon von klein auf alles bekamen, was sie wollten.

Wenn Sie jemandem etwas auf dem Silbertablett servieren, machen Sie es durch ein ansprechendes Äußeres besonders schmackhaft. Das glänzende Tablett aus Edelmetall kann selbst über kleine Makel der präsentierten Ware hinwegtäuschen. Diese Redewendung lässt sich in zweierlei Hinsicht anwenden. Einerseits kann etwas Minderwertiges auf dem Silbertablett serviert werden, sodass der Empfänger durch den Glanz des Edelmetalls über die Fehler des Präsentierten hinwegsieht. Andererseits fragt jemand, der eine hervorragende Ware anbietet, die vom Empfänger aber nicht entsprechend gewürdigt wird, ebenfalls: „Soll ich dir die Ware etwa auch noch auf einem Silbertablett servieren?“.

Der reinste Schatz in diesem ird'schen Lauf ist unbefleckte Ehre ...

Von William Shakespeare stammt das Zitat „Der reinste Schatz in diesem ird'schen Lauf, mein teurer Fürst, ist unbefleckte Ehre, ohn' die der Mensch bemalter Leim nur wäre“. Obwohl unter einem Schatz ursprünglich Gold, Geschmeide und Edelsteine gemeint waren, hat sich der Begriff verselbstständigt. Mittlerweile bezeichnen wir alles, was uns wertvoll ist als Schatz. So legten die Menschen zu Shakespeares Zeiten großen Wert auf ihre Ehre und ihren guten Ruf. Heute ist der Schatz zwar auch nicht unbedingt materiell, aber er bezeichnet in erster Linie den Lebenspartner, der einem lieb und wertvoll ist.

Wer sich unter dem Schatz eine große Truhe vorstellt, die bis zum Rand mit Schmuck und Edelmetallen angefüllt ist, kann auch verstehen, wie es zu Wortkreationen wie dem „Wortschatz“ oder dem „Erfahrungsschatz“ kommen konnte. Hierbei handelt es sich weniger um etwas Wertvolles, als um eine große Menge. Der Wortschatz besteht in der Regel aus vielen Wörtern und der Erfahrungsschatz aus zahlreichen Erfahrungen.

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Bild: © Faferek / Fotolia.com

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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06.10.2015 18:46

Tags: gold  


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