Gedanken zur Uhr - Zeitspender oder Sklaventreiber?

Die UhrÜberall ist er wahrzunehmen: der Blick auf die Armbanduhr. Wieviel Zeit bleibt mir noch? Ist es bald soweit? Wann kommt sie/er endlich? Wielange muss ich noch warten und meine Zeit vertrödeln? Fragen, die sich jedem immer wieder stellen. Auch wenn der Mensch die Zeiteinteilung schuf, ist die Vergänglichkeit des Seins nicht abzuleugnen. Die Zeit ist real, sie existiert. Was wir allerdings mit unserer Zeit anfangen, ob wir uns hetzen lassen, oder ob wir die Uhr lediglich als ein Messinstrument benutzen, das liegt im Ermessen des Einzelnen. Natürlich lässt es sich heutzutage nicht gänzlich zeitlos leben, aber wer die Uhr wie einen Tyrannen betrachtet, dem unbedingt Folge zu leisten ist, knechtet sich selber.

Von der Sonnenuhr bis zur Atomuhr

Wie fing das eigentlich alles an? Früher, als die Uhr noch nicht erfunden war, kamen die Menschen auch zurecht. Damals fand die Zeitmessung auf andere Art statt. Die Sterne wurden beobachtet, und das Aufgehen von Sonne und Mond bestimmte den Rhythmus des täglichen Lebens. Als erster Zeitmesser ist die Sonnenuhr bekannt, die aus dem alten Ägypten stammt. Genauer, da sie vom Tageslicht unabhängig war, ging die Wasseruhr, die in der gleichen Zeitepoche zuhause ist. Es folgten die Kerzenuhr und schließlich die Räderuhr. Auch heute noch befinden sich Zahnräder in den mechanischen Uhren, die für ein exaktes Funktionieren unerlässlich sind. Während zu den Anfangszeiten die Uhren auf öffentlichen Plätzen und Gebäuden zu finden waren, hat heute jeder seine private Uhr zuhause. Längst geht es nicht nur um Tag und Nacht oder um Stunden und Minuten. Eine Sekundenanzeige ist auf jeder Armbanuhr angebracht und die moderne Stoppuhr misst nicht nur zehntel, sondern gar hundertstel Sekunden genau.

Die Uhr im Arbeitsalltag

Natürlich wird das Einhalten der Zeit auf die hundertstel Sekunde im Alltag kaum verlangt, sondern beschränkt sich auf sportliche oder hochwissenschaftliche Ereignisse. Dennoch ist jeder arbeitende Mensch an einen gewissen Zeitablauf gebunden. Die Arbeitszeit beginnt in der Fabrik mit dem Einstecken der Karte in die Stechuhr. Zur Mittagspause ruft Punkt Zwölf ein anhaltender Sirenenton, und auch das Ende der Schicht gibt die Sirene pünktlich bekannt. Im Büro hängt eine große Wanduhr, an der jeder Angestellte die Zeit ablesen kann und sich die noch abzuleistenden Stunden ausrechnen kann. Doch auch wenn der Zeitmesser allgegenwärtig den Arbeitstag eingrenzt, dient er nicht der Überwachung. Es ist nicht die Uhr, die Forderungen stellt und Termine setzt, es ist der Mensch selber.

Hobby und Freizeit auf die Sekunde genau

Nicht nur die Arbeitszeit lässt sich mithilfe der Uhr genau begrenzen, auch in der Freizeit spielt der Zeitmesser eine große Rolle. Sportliche Ereignisse, wie Fußball-, Handball- oder Volleyballspiele sind auf einen bestimmten Zeitraum festgelegt, damit jede Mannschaft die gleiche Chance erhält, Tore zu erzielen und das Spiel zu gewinnen. Beim Wettlaufen, Wettfahren oder Wettschwimmen kommt ebenfalls die Uhr zum Einsatz, um festzustellen, wer für eine bestimmte Strecke die kürzeste Zeit benötigt, und somit der Schnellste ist. Chronographen sind aus dem Sport nicht mehr wegzudenken. Und je exakter das Zeitmessgerät arbeitet, umso akribischer werden die Zeitmessungen vorgenommen, um im Zweifelsfalle doch einen eindeutigen Sieger krönen zu können.

Die Pünktlichkeit der Industrienationen

Auch außerhalb von Arbeitszeit oder Freizeitvergnügen spielt die Uhrzeit eine große Rolle. Auf dem Weg zur Arbeit, an der Bushaltestelle kommt es häufig auf Minuten an. Beim Abflug ins Ferienparadies muss der Fluggast pünktlich in der Abfertigungshalle erscheinen und auch wer die Bahn benutzen will, ist an die Abfahrtszeiten des Zuges gebunden. Für den Europäer und den Nordamerikaner ist das eine Selbstverständlichkeit, denn Zeit ist Geld. Wer jedoch in einem anderen Erdteil lebt, kann die Pünktlichkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln oft nicht nachvollziehen. In Afrika oder Südamerika ist es normal auf den Bus oder den Zug zu warten. Die Einhaltung eines minutengenauen Fahrplans wäre undenkbar.

Ohne Uhr kein Date

Und wie sieht es im privaten Bereich aus? Auch hier ist Pünktlichkeit angesagt. Wer sich zum Kinobesuch verabredet, verpasst den Vorfilm, wenn die Armbanduhr stehen geblieben ist. Beim Konzert- oder Theaterbesuch wartet kein Veranstalter bis sich das Publikum vollständig versammelt hat, sondern die Vorstellung beginnt zum vorher festgelegten Zeitpunkt. Auch fürs Telefonat mit lieben Verwandten in Übersee muss wegen der Zeitverschiebung die günstigste Uhrzeit abgepasst werden. Und, last but not least sollte auch beim ersten Date der/die Angebetete nicht allzulange auf die Folter gespannt werden.

Damit Sie so wichtige Termine wie die Verabredung mit der/dem Liebsten nicht in den Sand setzen, oder dass Sie die U-Bahn ins Fußballstadion nicht verpassen, bieten wir Ihnen eine große Auswahl an Armbanduhren im Tolle-Uhren.de Shop. Für jeden Geschmack ist der richtige Zeitmesser dabei. Klicken Sie doch mal durch! Entscheiden Sie sich für einen Zeitmesser, der Ihnen so gut gefällt, dass Sie gerne einmal mehr auf die Uhr sehen!

Foto: fotolia.de / © denphumi

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



Diesen Artikel jetzt teilen:

30.01.2015 19:47

Tags: zeitmesser  


Vorheriger Artikel
Die Uhrzeit hier und anderswo - Zeitzonen
Nächster Artikel
Die Geschichte des Schmucks – von der Steinzeit bis heute

Uhren-Infos

Folgen Sie uns: