Kleine und große Uhren » Tolle-Uhren.de

Traser H3 Big Date BlueDie Zeitmessung mithilfe der Uhr reicht bis ins Altertum zurück. Schon im antiken Ägypten entstand die Schattenuhr. Während zu Beginn ihrer Geschichte die Uhr nur wenigen Privilegierten vorbehalten blieb, sollte sie später als öffentlicher Zeitmesser der Allgemeinheit zu Diensten stehen. Gegen Ende des Mittelalters wurden die ersten Schlaguhren bekannt. Sie befanden sich auf Kirchtürmen und Rathäusern. Im 17. Jahrhundert schließlich entstand die Dielenuhr. Ihr Ursprung liegt in England. Die Bodenstanduhr gehörte im 19. Jahrhundert in jeden mehr oder weniger begüterten Haushalt. Auch heute lassen sich Herrenuhren und Damenuhren weder aus dem öffentlichen Leben, noch aus dem Privatleben wegdenken. Daher befindet sich die Uhrzeit nicht nur auf den Stand- und Hängeuhren in der Öffentlichkeit und in privaten Räumen, sondern eine Vielzahl elektronischer Geräte ist mit Zeitanzeige ausgestattet. Wer sich keines elektronischen Gerätes bedienen will, liest die Uhrzeit an der Armbanduhr ab, die praktischerweise am linken Handgelenk getragen wird.

Öffentliche Uhren an Rathaus oder Kirche

Weil im Mittelalter die Zeitmessgeräte sehr teuer waren, aber jedem die Möglichkeit gegeben werden sollte, die genaue Uhrzeit abzulesen, wurden in den höchsten Bauteilen öffentlicher Gebäude Uhren angebracht. Zunächst handelte es sich um Schlaguhren, deren Schlagwerk durch automatische Glockenschläge die volle Stunde verkündete. Alternativ schlug ein Turmwächter die Glocke zur vollen Stunde mit der Hand. Später wurden große, weithin sichtbare Uhren mit Ziffernblatt und einem Stundenzeiger auf allen vier Seiten der Kirch-, Rathaus- und Schlosstürme befestigt. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts kam mit der Erfindung der genauer gehenden Pendeluhr der Minutenzeiger dazu. Vielerorts wurden nicht die kompletten Turmuhren ausgetauscht, sondern der Minutenzeiger bekam ein eigenes Ziffernblatt. Noch heute sind solche Kirchturmuhren an einigen wenigen, alten Bauwerken zu sehen. So besitzt beispielsweise die Turmuhr von Kloster Einsiedeln ein separates Viertelstundenziffernblatt.

Standuhr oder Wanduhr - Die Uhr im Wohnzimmer

Nachdem sich die Bodenstanduhr in der guten Stube im 17. Jahrhundert in England immer weiter ausgebreitet hatte, fand sie schließlich auch den Weg über Amsterdam nach Norddeutschland und Skandinavien. Wie sich am Namen unschwer erkennen lässt, standen die großen Hausuhren auf dem Fußboden. Üblicherweise waren es Pendeluhren, denn die Unruh, wie sie später als Antrieb der Taschenuhren verwendet wurde, war noch nicht erfunden. Je größer das Pendel, umso genauer war die Zeitmessung möglich. Daher waren Bodenstanduhren mit einer Höhe von drei Metern in öffentlichen Gebäuden keine Seltenheit. Die privaten Dielenuhren erreichten selten diese stattliche Größe dafür wurden ihre schützenden Uhrenkästen aber häufig mit hübschen Holzeinlegearbeiten verziert. Generell galt die Standuhr als Möbelstück.

Uhrzeit vom Handy oder Tablet

Die Standuhr wurde von der Wanduhr abgelöst, die noch zu Zeiten unserer Großeltern in jedem Wohnzimmer zu finden war. In öffentlichen Gebäuden und Büros sind die Wanduhren auch heute noch vertreten. Im privaten Bereich werden sie zunehmend von den vielen kleinen Zeitanzeigen abgelöst, die sich in beinahe jedem elektronischen Gerät befinden. Nicht nur das Mobiltelefon hat auf dem Display Zeit- und Datumsanzeige, auch jeder PC, jedes Laptop und jedes Notebook gibt die genaue Uhrzeit an. Auf einem modernen Fernsehgerät kann die gegenwärtige Uhrzeit ebenso abgelesen werden, wie auf dem Radioapparat, dem Media-Player und dem CD-Player. In der Küche lässt sich die Zeit auf der digitalen Wandwaage ablesen und auch die Personenwaage im Badezimmer kann über die Uhrzeit Auskunft geben.

Die Armbanduhr, ein treuer Begleiter

Doch weil jeder immer und überall möglichst schnell die genaue Uhrzeit parat haben möchte, sind die Armbanduhren wie zum Beispiel von Ingersoll und U-Boat beliebter denn je. Außerdem dient die Uhr am Handgelenk schließlich nicht nur der Zeitanzeige. Sie ist gleichzeitig ein Schmuckstück und ein Modeaccessoire. Wie wunderschön und dennoch funktional heutige Armbanduhren gestaltet sein können, sehen Sie im Tolle-Uhren.de Shop. Die Marke Esprit zeigt modische Damen- und Herrenuhren, die teils mit farbigem Ziffernblatt und buntem Armband für Aufsehen sorgen, teils im goldfarbenem Design mit jedem Armschmuck konkurrieren können.

Weil sich zeitgemäße Armbanduhren außerdem nicht auf die reine Zeitanzeige beschränken, gibt es bei Tolle-Uhren.de aus dem Hause Casio Multifunktionsuhren, die mit einer Vielzahl von Funktionen ausgestattet sind. Neben der Zeitanzeige bieten sie ein Thermometer und ein Barometer. Sie besitzen einen Digitalkompass, einen Höhenmesser und Weltzeitfunktion. Sie funktionieren mit Solarbetrieb, empfangen Funksignale aus Japan, China und den USA und ermöglichen bei Dunkelheit das Anschalten der LED-Hintergrundbeleuchtung per Handgelenksschwung. Dass die Alles-Könner-Uhren einen Kalender und einen Wecker beinhalten versteht sich von selbst.

Ganz egal, worauf Sie Ihr Augenmerk richten, wenn Sie an den Kauf einer Armbanduhr denken, bei Tolle-Uhren.de werden Sie fündig. Klicken Sie sich doch einfach mal durch im reichhaltigen Uhren Sortiment und lassen Sie sich begeistern.

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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16.02.2015 15:27

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