Schmuck - die unterschiedlichen Materialien

SchmuckSchmuck ist fast so alt wie die Menschheit selber. Während die Steinzeitmenschen nur die Möglichkeit hatten, sich mit Naturmaterialien zu schmücken, stehen uns heute eine Vielzahl von Stoffen zur Schmuckherstellung zur Verfügung. Armbänder, Halsketten, Ohrringe und Fingerringe werden aus edlen Metallen, wie Gold, Silber oder Platin gefertigt. Sie werden mit bunten Steinen verziert oder sie bestehen im Zeitalter des Plastiks aus Kunststoff. Besonders interessant und beliebt sind Schmuckstücke, die unterschiedliche Materialien in sich vereinen. Die klassische Schmuckherstellung kombiniert hauptsächlich Edelsteine mit Edelmetallen. Moderne Schmucklabels mit innovativen Ideen verstehen es, Rohstoffe aus der Natur mit edlen Werkstoffen zu außergewöhnlichen Kostbarkeiten zu vereinen.

Schmuck aus der Natur

Sowohl das Tier-, wie auch das Pflanzen- und das Mineralreich bieten den Menschen zahlreiche Gegenstände, die sich zur Fertigung von Schmuck eignen. Außergewöhnliche Formen, tolle Muster oder eine glänzende Oberfläche lassen Naturprodukte für den Menschen kostbar erscheinen. Aus dem Pflanzenreich können Bastfasern oder Baumwollschnüre zum Auffädeln unterschiedlicher Kleinode dienen. Aber es lassen sich auch aus Holz oder Wurzelholz wunderschöne Anhänger, Armreifen oder Ohrringe zaubern. Beim Schmuck für Kinder finden bunte Holzperlen Verwendung. Erwachsene verschönern die Kette aus naturbelassenen, kleinen Holzperlen mit einem geschnitzten oder gedrechselten Anhänger.

Gerade bei modernen Schmuckstücken kommt Leder häufig zur Anwendung. Lederschnüre oder Lederbänder lassen sich wunderbar zu auffälligen Armbändern oder Halketten verarbeiten. Ebenfalls aus dem Tierreich stammen Anhänger aus Horn. Horn, das als Nebenprodukt bei der Tierschlachtung anfällt, weist eine natürliche Musterung auf und lässt sich wie Holz schnitzen, drechseln, schleifen und polieren. Wohl das bekannteste Tierprodukt, das bei der Schmuckherstellung keinesfalls unerwähnt bleiben darf, ist die Perle. Ob Zuchtperle oder Wildperle, Süßwasserperle oder die klassische aus der Auster stammende, weiße Schmuckkugel, Perlen faszinieren durch ihren strahlenden Glanz. Nicht nur im frühesten Zeitalter dienten durchbohrte Steine der Herstellung von Schmuck. Auch heute kommen Lavasteine, die wegen ihrer bizarren Oberfläche beliebt sind, bei der Anfertigung von Halsketten und Armbändern gerne zum Einsatz.

Edelmetall als Grundlage zur Schmuckherstellung

Schon im alten Ägypten zauberten die Schmuckdesigner wertvolle Armreife aus Gold. Das edle Metall ist nicht nur wegen seiner auffälligen gelben Farbe beliebt, sondern betört auch durch seinen wunderschönen Glanz. Es lässt sich gießen oder stanzen und wird zu Schmuckgegenständen verarbeitet oder dient der Fassung von Edelsteinen.
Das farblose Silber ist nicht ganz so wertvoll wie Gold, weil es häufiger vorkommt. Dennoch zählt es zu den Edelmetallen. Es rostet nicht, es glänzt und es lässt sich schmelzen und gießen. Silberschmuck ist erschwinglich. Das edle Metall findet sich sowohl in klassischem Geschmeide, wie auch in modernen Schmuckgegenständen wieder. Wie beispielsweise das Schmucklabel Story by Kranz und Ziegler zeigt, lässt sich das Edelmetall mit Leder zu ausgefallenen, individuellen Armbändern kombinieren.

Platin gilt als das wertvollste Edelmetall. Es lässt sich schmieden und läuft im Gegensatz zu Silber nicht an. Wegen seiner Seltenheit ist es besonders kostbar und kommt nur bei der Herstellung sehr teurer und hochwertiger Schmuckwaren zum Einsatz.

Diamonds are the girls best friends

Edelsteine SchmuckAus dem Mineralreich kommen nicht nur Lavasteine bei der Schmuckherstellung zum Einsatz. Auch die Edelsteine sind seit dem Altertum bei der Schmuckfertigung beliebt. Edelsteine sind selten und mehr oder weniger transparent. Der farblose Diamant lässt sich durch unterschiedliche Schliffe zum Funkeln bringen. Doch auch die bunten Edelsteine, wie der rote Rubin, der blaue Saphir und der grüne Smaragd können geschliffen werden. Neben ihrer Verwendung als Schmucksteine spielen viele Edelsteine auch in der Esoterik eine Rolle. Sie sollen Heilkräfte besitzen oder in Form von Anhängern Trägerin oder Träger vor ungünstigen Einflüssen beschützen.
Neben den oben genannten Edelsteinen zählen der blau-grüne Türkis, der fast schwarze Hämatit, das goldbraun gestreifte Tigerauge, der orange-weiße Karneol, der grüne Malachit und der blaue Lapislazuli zu den bekannten Vertretern der Schmucksteine. Ihr Wert bestimmt sich nach ihrer Größe. Kleine Steine lassen sich zu Ketten und Armbändern auffädeln. Größere Edelsteine werden eingefasst und ergänzen Ohrringe oder Fingerringe aus Edelmetallen. Im Zeitalter des Barock erreichten die Edelsteine eine nie da gewesene Beliebtheit. Doch auch heute verschönern sie Schmuckgegenstände im klassischen und im modernen Stil.

Synthetischer Schmuck – Plastik bestimmt die Damenwelt

Natürlich macht das Plastikzeitalter auch vor der Schmuckherstellung nicht halt. Kunststoff dient der Imitation von Perlen. Er wird zu dünnen Nylonschnüren verarbeitet, die sich wegen ihrer Reißfestigkeit optimal zum Auffädeln von Steinen und Schmuckkugeln eignen. Er wird grell eingefärbt und zu topmodischen Ringen oder Armreifen gegossen und er wird zur Imitation von Edelsteinen benutzt, die als Dekorationsmaterial in großer Menge zum Einsatz kommen.

Für welche Art Schmuck auch immer Sie sich begeistern, in unserem Tolle-Uhren.de Shop finden Sie Ausgefallenes und Klassisches. Sie können Schmuckstücke aus Edelmetall wählen oder sich für Leder und Perlen entscheiden. Am interessantesten ist ein Materialmix, wie er unter anderem von den Marken Story by Kranz & Ziegler oder Nialaya angeboten wird. Stöbern Sie doch einfach mal durch. Lassen Sie sich von dem Ideenreichtum der Designer begeistern. Bei Tolle-Uhren.de ist auch für Sie das passende Schmuckstück dabei.

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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03.03.2015 19:10

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