Silberschmuck » Tolle-Uhren.de

Esprit SilberringSilber gehört zu den Edelmetallen. Es ist mit einer Mooshärte von 2,5 bis 3 relativ weich und hat einen weißen, metallischen Glanz. Weil es dehnbar ist, lässt es sich sowohl zu dünnen Folien auswalzen, wie auch zu feinen Drähten ausziehen. Um das weiche Silber widerstandsfähiger zu gestalten und die fertigen Schmuckstücke vor Abnutzungserscheinungen, wie Kratzern, zu schützen, mischt die Schmuckherstellung dem Edelmetall andere Metalle zu. Dafür kommen Nickel, Kupfer, Zink oder Palladium in Frage.

Am beliebtesten sind Silber-Kupfer-Legierungen, denn die Zusammenstellung dieser beiden Metalle überzeugt nicht nur durch ihre Härte, sondern auch die Farbe des Silbers kommt unverändert zur Geltung. Ebenso wie beim Goldschmuck wird auch beim Silberschmuck der Feingehalt in Tausendstel angegeben. Die Schmuckherstellung verwendet in erster Linie 925er Sterlingsilber mit einem Silbergehalt von 92,5 Prozent selten auch das 100-prozentige Silber. Tibetsilber enthält lediglich einen geringen Silberanteil von 25 Prozent. Das sogenannte Neusilber, das ebenfalls in der Schmuckfertigung oder auch für Besteck Verwendung findet, ist eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung, die lediglich silberähnlich aussieht.

Geschichte des Silbers

Bereits im Jahre 5000 vor Christus kannten die Menschen Silber und verarbeiteten das Edelmetall. Die Sumerer (3000 v. Chr.) spezialisierten sich auf seine Verarbeitung und verbreiteten ihre Kenntnis bis weit in den Süden. Auch bei den Ägyptern, den Griechen und den Römern nahm das Edelmetall einen hohen Stellenwert ein. Teilweise war sein Wert sogar höher als der des Goldes.
Die Griechen waren es schließlich auch, die das weiße, glänzende Metall nicht nur zur Schmuckherstellung nutzten, sondern es vor allem als Zahlungsmittel verwendeten. Bis ins 20. Jahrhundert hat sich diese Verwendung des Silbers gehalten. Als Geldmetall kam dem Silber gleichsam eine große politische Bedeutung zu. Erst 1870 wurde es vom Gold als Währungsmetall weitgehend abgelöst.
Kurzzeitig verlor das Edelmetall an Wert. In der Neuzeit jedoch entdeckten sowohl die Elektronikindustrie, wie auch die Fotoindustrie, die Pharmazie und die Lebensmitteltechnik das glänzende Metall für sich. Dennoch fließt der größte Teil der Silbervorkommen auch heute noch in die Schmuckherstellung.
Im Online Shop von Tolle-Uhren.de können Sie sich an herrlichen Ringen, wunderschönen Anhängern, ausgefallenen Armbändern und schicken Ketten gar nicht sattsehen. Wenn Sie nicht nur Silberschmuck lieben, sondern das Edelmetall gerne mit anderen Materialien kombinieren, finden Sie bei Kranz & Ziegler zahlreiche Silbercharms, die am Lederarmband ebenso gut zur Geltung kommen, wie am Perlenarmband oder am poppigen Stoffarmband.

Die Gewinnung von Silber

Silbervorkommen sind auf der ganzen Welt verstreut. Sowohl in Europa, wie auch in den USA, in Kanada, in Südamerika oder in China ist oder war die Silberförderung lohnenswert. Die europäischen Silberminen im Erzgebirge, in Schwaz oder in Sankt Andreasberg im Harz sind heute nahezu erschöpft. In Peru und China hingegen ist die Förderung des edlen Metalls recht ergiebig.
Während früher das Edelmetall hauptsächlich in Silberbergwerken abgebaut wurde, gibt es heute unterschiedliche Verfahren zur Silbergewinnung. Um das Edelmetall direkt aus der Mine zu fördern, werden die Silbererze zunächst zu Schlamm zerkleinert, dann wird ihnen eine Natriumcyanidlösung untergemischt. Nach mehrmaligem Zuführen von Sauerstoff lässt sich das Rohsilber herausfiltern.
Heute erfolgt die Silbergewinnung jedoch meistens über den Abbau von Blei, Zink und Kupfer, wo das Edelmetall als Nebenprodukt abfällt. Auch durch Raffination lässt sich Silber gewinnen. Das Ergebnis ist ein besonders reines Metall. Es wird als Elektrolyt-Silber oder Feinsilber bezeichnet.

Wie wird aus dem Rohstoff das Schmuckstück?

Weil Silber ebenso wie Gold ein relativ weiches Metall ist, lässt es sich zwar optimal bearbeiten, allerdings nutzen sich Schmuckstücke, die aus reinem Feinsilber gefertigt sind, auch schnell ab. Kratzer werden sichtbar oder kleine Beulen und Dellen. Um dem Silberschmuck Beständigkeit zu verleihen, ist es daher notwendig, das Metall zu legieren. Schon kleine Mengen eines anderen Metalls reichen aus, um die Härte des Schmuckstückes zu erhöhen.
Doch die Legierung des Edelmetalls erfüllt noch einen weiteren Zweck. Durch die Verbindung mit einem andersfarbigen Metall lassen sich beim Silberschmuckstück unterschiedliche Farbtöne erzielen. Der Schmuckgegenstand lässt sich so in der Farbnuance mitverarbeiteten Edelsteinen optimal anpassen.
Um den Silberschmuck mit einer rauchigen Schicht zu überziehen, wird oftmals die Oxidation des Metalls absichtlich herbeigeführt. Um im Gegenzug das Schmuckstück vor dem Anlaufen zu schützen, kann es mit einer hauchdünnen Schicht Rhodium überzogen werden. Dieser Vorgang nennt sich rhodinieren.
Bei Tolle-Uhren.de können Sie den Esprit Pure Pave Ring 18 ESRG92214A180 nicht nur betrachten, sondern auch käuflich erwerben. Zwei Reihen Zirkoniasteine in der Mitte des Schmuckstückes lassen den Glanz des Silbers besonders gut zur Geltung kommen und ziehen die Blicke auf sich. Der Ring besteht aus 925er Sterlingsilber und ist rhodiniert. Daher werden Sie lange Ihre ungetrübte Freude an dem herrlichen Fingerring haben.

Die richtige Pflege von Silberschmuck

Um Ihren Schmuck vor ungewollten Abnutzungserscheinungen zu schützen, sollten Sie bei der Aufbewahrung und der Pflege ein paar kleine Regeln beachten:

  • Damit Ihr Silberschmuck möglichst wenig mit Parfüm, Creme oder anderen Kosmetika in Berührung kommt, legen Sie ihn erst dann an, wenn Ihr Styling bereits abgeschlossen ist.
  • Weder Schweiß noch Chlorwasser sind dem Aussehen von Silberschmuck förderlich. Nehmen Sie den Schmuck daher beim Baden im Schwimmbad oder bei anderen sportlichen Aktivitäten ab.
  • Nach dem Tragen sollten Sie Ihr Silberschmuckstück immer mit einem weichen Baumwolltuch abreiben, um eventuelle Schweiß- oder Cremerückstände zu entfernen. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie den Silberschmuck in einem Bad mit Seife und lauwarmem Wasser abwaschen und anschließend mit einem Baumwolltuch trocknen.
  • Damit der Schmuck nicht anläuft, bewahren Sie ihn lichtgeschützt und luftdicht in Frischhaltefolie gewickelt und in einen Streifen Aluminiumpapier verpackt, auf.
  • Ist der Silberschmuck oxidiert, können Sie ihn in einem Silberbad reinigen. Verwenden Sie dazu aber keine mechanischen Hilfsmittel, wie die Zahnbürste, sondern lassen Sie das Schmuckstück einfach im Silberbad liegen.

Nachdem Sie nun wissen, wie Sie mit Ihrem Silberschmuck am besten umgehen und wie Sie ihn geschützt aufbewahren können, fehlt Ihnen nur noch das passende Kleinod. Stöbern Sie doch ein bisschen bei Tolle-Uhren.de und lassen Sie sich begeistern.

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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27.07.2015 14:29

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