Smartwatches - was sie bieten und was (noch) nicht

SmartwatchWas sie bieten und warum sie sich dennoch bislang nicht durchsetzen konnten erfahren Sie im folgenden Artikel.
Schon seit jeher versucht der Mensch die Zeit zu messen, Uhren leisten hier seit vielen Jahrhunderten gute Dienste. In den Jahrhunderten seit ihrer Erfindung hat sich die Uhr als solche kaum verändert, lediglich die Erfindung der digitalen Zeitanzeige hat das altbekannte Bild mit drei Zeigern und den im Kreis angeordneten Zahlen etwas verändert. Das Innenleben steht natürlich auf einem anderen Blatt, hier machte der Fortschritt nicht halt. Jetzt aber taucht eine neue Innovation vermehrt auf dem Uhrenmarkt auf und verspricht, ihn dauerhaft zu revolutionieren: Die Smartwatch.

Nichts ist wie es scheint

Wir surfen mit dem Mobiltelefon im Internet, unser Auto liest uns unsere SMS vor, die Kamera an unserem Tablet knipst hochauflösende Fotos – beinahe scheint es, als lebten wir in einer Welt, in der kaum ein Gerät mehr für seinen Ursprungszweck verwendet wird. Weshalb also nicht auch die Uhr an unserem Handgelenk mit weiteren Funktionen versehen?

Der ursprüngliche Gedanke hinter der Smartwatch war einfach: Geschäftsleuten sollte der Zugang zu Ihrem Mobiltelefon erleichtert werden, indem Anrufe und SMS schon am Handgelenk angezeigt wurden. So musste das Handy nicht jedes Mal aus der Tasche geholt werden. Aber seit 2003 die erste Smartwatch vorgestellt wurde, haben sich die Zeiten längst geändert: Das normale Handy wurde vom multifunktionalen Smartphone abgelöst – und das verwendet kaum noch jemand hauptsächlich zum telefonieren und SMS schreiben. Um bei dieser Entwicklung nicht ihre Daseinsberechtigung zu verlieren, hat sich auch die Smartwatch weiter entwickelt.

Technik mit Potential

Die neue Generation Smartwatches hat beinahe etwas vom Smartphone am Handgelenk: Sie laufen mit Android und können fast alles, was ein Smartphone auch kann. Tatsächlich hat die Technik echt Potential: Warum nicht alle benötigten Geräte in eines packen? Außerdem ist es doch enorm praktisch, eine Smartwatch am Handgelenk zu tragen, denn im Gegensatz zum Smartphone kann man immer einen Blick darauf werfen und hat doch beide Hände frei.

Mit dem täglichen Griff zur Uhr sind Sie damit automatisch vernetzt und können mit Ihrer Smartwatch telefonieren, simsen, surfen und vieles mehr. Durch die gelungene Kombination aus edler Uhr und Smartphone-artigem Technikwunder vereint dieser innovative Uhrentyp die zwei beliebtesten Statussymbole unserer Zeit. Da verwundert es eigentlich, dass nicht viel mehr Handgelenke von einer Smartwatch geschmückt werden.

Die Schattenseiten der schlauen Uhr

Der wohl offensichtlichste Nachteil der Smartwatch liegt in ihrer Größe: Da sie genau wie eine normale Uhr am Handgelenk getragen wird, darf Sie eine gewisse Größe nicht überschreiten. Während Smartphones mit immer größeren Displays ausgestattet werden, um eine komfortablere Bedingung zu gestatten, sind die Möglichkeiten im Design der schlauen Uhren eher limitiert.

Auch das Risiko, dass die Uhr als Smartwatch ähnliche Macken an den Tag legt, wie andere schlaue Geräte und sich wie so manches Smartphone oder Tablet zwischendrin einfach „aufhängt“ bereitet Bauchgrummen – schließlich möchte in der schnelllebigen Welt von Heute kaum jemand ohne Zeitanzeige sein.

Aber tatsächlich liegt das Problem der Smartwatches wohl eher an anderer Stelle: Gerade bei Uhrenliebhabern haben hochwertige Markenuhren mehr ideellen Wert, als dass es um ihren tatsächlich Nutzen ginge. Der Charme einer Uhr liegt selten in ihrem Innovationscharakter, sondern vielmehr in der einzigartigen Persönlichkeit, die ein hochwertiger Zeitmesser hat. Und so kann in den Augen eines Liebhabers auch die beste Smartwatch mit noch so vielen Funktionen nicht gegen ein technisches Meisterwerk beispielsweise aus dem Hause U-Boat oder Ingersoll ankommen – letztlich wird der Zauber eines wirbelnden Tourbillons die blanke Technik wohl immer schlagen.

Immer am Ball bleiben

Obwohl die Smartwatches auch über 11 Jahre nachdem die erste ihrer Art vorgestellt wurde noch keine große Resonanz auf dem massentauglichen Markt erzielen, bleiben die Hersteller überzeugt von ihrem Produkt. Das beste Beispiel ist hier Apple: Das Unternehmen will nach diversen Rückschlägen sowie nach einer langen Phase der Entwicklung und der wilden Spekulationen nun seine iWatch vermutlich noch im Herbst 2014 präsentieren. Es darf abgewartet werden, ob es dem Konzern auch hier gelingt, seine Smartwatch so medienwirksam einzuführen, dass ein Markenhype wie beim iPod, dem iPhone oder anderen Appleprodukten die schlaue Uhr plötzlich wieder in aller Munde und vor allem an viele Handgelenke bringt. Eines können wir Ihnen aber versprechen: Wir von Tolle-Uhren.de bleiben am Ball und werden Ihnen auch weiterhin eine große Auswahl hochwertiger Uhren bieten – bestimmt haben ja auch wir bald eine innovative Smartwatch für Sie in unserem Shopbereich!

tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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08.08.2014 14:18

Tags: iwatch  


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