Zeitlos glücklich - geht das?

Zeitlos glücklich„Was wäre, wenn es keine Uhren gäbe und ich alle Zeit der Welt hätte?“ Jeder hat sich diese Frage schon gestellt und von einem Leben ohne Stress und Pünktlichkeit geträumt. Wenn der Wecker klingelt, obwohl der wunderschöne Traum noch nicht zu Ende geträumt war, wenn trotz größter Eile die Straßenbahn wiedereinmal überpünktlich vor der Nase weggefahren ist oder wenn die Agenda in der Freizeit genauso vollgestopft ist, wie während der Arbeitsstunden, wünschen wir uns, ohne Termindruck, zeitlos glücklich in den Tag hineinleben zu können.
Natürlich kann niemand einfach aussteigen und sich von jeglichen Verpflichtungen und Terminen lossagen. Aber vielleicht gibt es die Möglichkeit, einen Kompromiss zu finden und sich zu arrangieren. Um mit der Zeit lockerer umgehen zu können, sollten wir uns vielleicht überlegen, zu welchen Gelegenheiten der Mensch nicht an festgesetzte Zeitpunkte gebunden ist.

Kleine Kinder leben ohne Zeitgefühl

Der Termindruck wird uns nicht in die Wiege gelegt, denn kleine Kinder kennen kein Zeitgefühl. Das Baby schreit, wenn es Hunger hat. Das kann früh am Morgen, mittags, abends oder auch nachts sein. Erst die Eltern bestimmen festgelegte Essenszeiten. Das Kleinkind spielt solange es Lust hat, es lernt, solange es sich konzentrieren kann und es schläft, wenn es müde ist. Nur weil die Eltern sich den Tagesablauf einteilen, entstehen auch für die Kinder Termine. Vergangenheit und Zukunft sind kleinen Kindern fremd. Sie leben in der Gegenwart. Ihr Tag teilt sich in Essens-, Spiel- und Schlafphasen ein. Sechsjährige im Vorschulalter können die Uhr bereits lesen. Aber sie verstehen noch nicht, dass die Zeit auch dort abläuft, wo sie sich gerade nicht aufhalten. Erst mit circa acht Jahren hat sich das kindliche Zeitgefühl dem der Erwachsenen nahezu angeglichen. Das ist auch wichtig und gut. Denn nun bindet sie die Erwachsenenwelt immer mehr ein. Sie müssen, ebenso wie die Eltern, um eine bestimmte Uhrzeit aufstehen. Sie haben feste Schulstunden, Sportstunden und Musikstunden. Spielen solange es Spaß macht und Lernen, solange die Konzentrationsfähigkeit vorhanden ist, gehören der Vergangenheit an. Die Zeit hat auch die Kinder eingeholt.

Der ungebundene Rentner lebt in den Tag hinein

Doch nicht nur im Kleinkindalter ist es uns vergönnt, unsere Tage unbekümmert zu verbringen. Sobald wir aus dem Berufsleben ausgeschieden sind und durch die Rente ein gesichertes Einkommen besitzen, kann auch der Zeitdruck wieder abgebaut werden. Der Rentner oder die Rentnerin muss nicht um eine bestimmte Uhrzeit aufstehen. Wenn es morgens regnet, kann er/sie sich getrost noch einmal umdrehen und eine Runde weiterschlafen. Auch das Mittagessen muss nicht pünktlich um ein Uhr auf dem Tisch stehen, denn anschließend warten in der Regel keine wichtigen Termine, die unbedingt wahrgenommen werden müssen. Wer alleine lebt oder mit seinem Lebenspartner den entsprechenden Modus Vivendi findet, kann im Alter weitgehend auf zeitlich festgelegte Strukturen im Alltag verzichten. Jeder Tag kann aufs Neue gestaltet werden.

Im Urlaub gehen die Uhren anders

Doch selbst während des Arbeitslebens gibt es kleine Auszeiten, in denen sich jeder vom Terminstress erholen darf. Während des Urlaubs kann sich der Langschläfer ungestraft bis zur Mittagszeit in den Federn wälzen. Das Frühstück darf bis zum Mittagessen ausgedehnt werden und auch der Nachmittag und der Abend stehen zur freien Verfügung. Endlich spricht auch unter der Woche nichts gegen einen ausgedehnten Discobesuch oder einen stimmungsvollen Konzertbesuch, der mit einem oder mehreren Gläsern Wein in einer gemütlichen Bar wunderbar ausklingt. Wer den Urlaub in der Ferne genießt, kann sich die Lebensgewohnheiten anderer Kulturen ansehen. Er kann beobachten, inwieweit sich dort die Menschen von der Uhr knechten lassen und Terminen hinterherhetzen. Daheimgebliebene haben die Möglichkeit ein Leben ohne Stress, ohne Fristen und ohne Dates auszuprobieren. Sie können sich ihre arbeitenden Leidensgenossen ansehen und sich freuen, zumindest für ein paar Wochen dem Zeitdruck zu entfliehen.

Auf der einsamen Insel steht die Zeit still

Durch diese Überlegungen lässt sich schnell erkennen, dass Termindruck nichts Natürliches ist. Stress und Dates werden von Menschen gemacht und sind kein unumgängliches Muss. Nicht die Uhr ist es, die uns knechtet, sondern der Mensch lässt sich von selbst festgesetzten Terminen vereinnahmen. Dabei ist nicht immer die Arbeit schuld. Oft lässt sich ein Miteinander nur mithilfe von Verabredungen und Zeitabsprachen regeln. Wer nicht auf einer einsamen Insel leben möchte, sondern kontaktfreudig ist und sich gerne mit anderen Menschen beschäftigt, kommt um ein Leben mit der Uhr nicht herum.

Allerdings können Sie Kompromisse eingehen. Versuchen Sie beispielsweise, in Ihrer Freizeit Verabredungen nicht auf die Minute genau zu treffen. Lassen Sie sich öfter mal vom Hier und Jetzt leiten und denken Sie einmal weniger an die Dates von Morgen. Aber selbst wenn Sie es schaffen, sich vom allgemeinen Zeit- und Termindenken einigermaßen loszusagen, sollten Sie Ihre Uhr nicht entsorgen oder in der Schublade des Nachtkästchens verschwinden lassen. Ist es nicht gerade schön, auf den Zeitmesser zu sehen und zu wissen, dass das unaufhaltsame Vorrücken des Zeigers im Augenblick irrelevant ist? Macht es nicht Spaß, mit der attraktiven Uhr am Handgelenk die Blicke auf sich zu ziehen und zu wissen, dass der Chronometer nur der Zierde dient?
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tolle-uhren.de Autor bei Google+ Stephan Roth



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13.03.2015 12:29

Tags: Zeit  


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